Das
Verhalten der einkaufenden Karlsruherinnen und Karlsruher hatten
Mitglieder der Jahrgangsstufe 11 des Fichte-Gymnasiums im Blick, als
sie sich am 26. Oktober 2007 unter Anleitung der Lehrerin Renate
Schnatzer in der Waldstraße postierten.
Auf einem symbolischen Zebrastreifen, den sie über die Straße
legten, hatten sie Fragen an die Vorübergehenden
formuliert: „Sind Sie
es leid, Geld für Parkhäuser auszugeben?“, „Wollen Sie trotz
Zeitmangel
sportlich aktiv werden?“ oder „Wollen Sie Ihre persönliche CO2-Bilanz
verbessern?“
Die Antworten der Angesprochenen waren überwiegend freundlich. Ob Karlsruhe aber eine fahrradfreundliche Stadt ist, darüber gingen die Meinungen weit auseinander. Während Kunden aus weniger zentralen Vierteln mangelnde Möglichkeiten beklagten, mit dem Rad in die Stadt zu fahren, zeigten sich die Bewohner der innenstadtnahen Quartiere in der Regel zufriedener. Allerdings sahen letztere einen generellen Mangel an Fahrradparkplätzen in der Innenstadt. Einige der Befragten gaben an, gänzlich ohne Auto auszukommen.